Das ist das Ende

Das Jahr 2013 nähert sich langsam aber sicher dem Ende und vor allem in der zweiten Jahreshälfte haben sich die Skunx auf den Bühnen der Welt ziemlich rar gemacht. Viele Konzerte hätten wir spielen können, aber die Zeit hat es leider nicht zugelassen. Doch anstatt jetzt zu jammern, gilt es nach vorne zu gucken. 2014 steht schon jetzt einiges an (die letzten Aufnahmen liegen ja jetzt auch schon etwas zurück) und auch dieses Jahr ist ja noch nicht ganz zu Ende. Für alle, die schon an Skunx-Entzug leiden, gibt es am 20.12. unser Jahresabschlusskonzert im Café Köpenick. Euch erwartet wie immer ein Strauß bunter Melodien, ein Feuerwerk der Emotionen und tatsächlich ein NEUER Song. Also schnell den Tetrapack Wein eingepackt und auf nach Köpenick. Wir sehen uns dort!

Hoher Besuch

Ja, ihr seht richtig. Nachdem die Skunx in der Vergangenheit immer wieder durch exzellente Gastmusiker von sich reden gemacht haben, kommt jetzt das absolute Highlight. MC SPRITTI hat uns gefragt, ob wir nicht einen Track zusammen machen wollen. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen und zwei Wochen später stand er mit ‘ner Stiege Schnaps vor unserer Proberaumtür. Dementsprechend ist der Songtitel “Sauf nackt in der Bahn” auch mehr eine Beschreibung des weiteren Verlaufs des Abends. Wenn wir mit dem Mix durch sind, werdet ihr das Schätzchen exklusiv auf unserer Facebook-Seite downloaden können. Und vielleicht schaut MC SPRITTI ja auch mal bei dem ein oder anderen Gig von uns vorbei. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Kein Gig in Köpenick diesen Samstag

Sorry Leute, aber wir spielen diesen Samstag (17.08.) NICHT im Café Köpenick und hatten es auch niemals wirklich vor. Wir wissen nicht, was da in der Kommunikation falsch gelaufen ist, aber offensichtlich ist unsere Absage irgendwo untergegangen. So haben wir wenigstens kostenlose Werbung in Form von tausenden Flyern gekriegt – ist ja auch mal was. Wann wir das nächste Mal wieder live spielen steht noch in den Sternen, aber bestimmt demnächst. Wir halten euch auf dem Laufenden.

Wi(e)der stehen um zu existieren

So Resist to Exist 2013 auch erfolgreich hinter uns gebracht und nach anderthalb Wochen können wir wieder grade aus gucken. Unser Auftritt am Samstag war trotz 3,8-Restalk vom Vortag mehr als ansehnlich. Hosenpausen am Fließband, Toast-Schlüpper am Bass und ein abgerauchter Verstärker. Tja, sind wir zu stark – ist die Technik zu schwach. Zusätzlich  hatten wir uns dieses Mal auch ein ganz besonderes Schmankerl ausgedacht und extra am am Bahnhof nen dicken Alkoholiker als Stinktier verpflichtet. War auch relativ billig. Aber beim nächsten Mal werden wir einen nehmen, der auch länger durchhält und nicht nach anderthalb Songs nur noch Schnaps trinkt. Ansonsten schauen wir zuversichtlich in den Herbst und gucken mal, in welchem Club wir demnächst mal wieder den Alkoholkeller aussaufen dürfen.

Grüße aus Tralien

Mitten in unserem Winterschlaf erreichten uns zwei nette Bilder von unserer internationalen Suff-Patrouille aus Down Under, die beweisen, dass die Aussies offensichtlich nicht nur gerne Bier trinken, sondern auch dem edlen Genuss eines Tetrapack Weins nicht abgeneigt sind. Dabei heißt es klotzen und nicht kleckern und so gibt es statt den popeligen 1l-Trinkpäckchen wie bei uns, die 4(!!!)-Liter-Familien-Sparpackung für den gepflegten Vollrausch. Das nennen wir wahren Genuss und buchen schon mal die Tickets für unsere erste Australien-Tour.

Willkommen am Stadtrand

Ist ja jetzt auch schon mehr als ‘ne Woche her, dass wir im WB13 gezockt  haben und trotzdem lohnt sich der Blick zurück. Insgesamt war es ne echt nette Party in einem wirklich sympathischen kleinen Club. Aber dennoch werden wir den Gedanken nicht los, dass am Rand der Stadt die Uhren wohl einfach anders ticken. Wir sind zwar schon älter oder besser verbrauchter, aber das wir fast die ältesten Menschen im ganzen Club sind und allein schon durch unsere üppige Gesichtsbehaarung auffallen, passiert auch nicht alle Tage. Aber so ist das wohl, wenn man mit deutlich jüngeren Bands auftritt. Hätte nur noch gefehlt, dass eines der anwesenden Elternteile auf uns zukommt und fragt in welcher Band unsere Kinder denn spielen. Insgesamt haben aber alle Bands zusammengepasst wie Arsch auf Eimer, denn Skamarley haben das Publikum schonmal mit ner Pulle Pfeffi angeheizt (und sich als offizielle Drunken Skunx-Jugend qualifiziert) und M4 überzeugten mit einer Hosenpause der Extra-Klasse. Und wir waren wie immer, nur dass sich während unseres Gigs schon langsam alle Gäste ins Bettchen verabschiedeten und wir vor einem sichtlich geleerten Konzertraum spielten. Aber scheißegal, die Show war gut, den verbliebenen Leuten hat’s auch Spaß gemacht und uns ja sowieso. Für ‘ne objektive Meinung zum Gig klickste hier (obwohl wir nicht mit einem Wort erwähnt werden) und nen optischen Eindruck gibt’s jetzt am Ende noch gratis oben drauf.

Kochen mit den Skunx

Auch dieses Mal war der Gig in Neuruppin wieder ein Fest für alle Beteiligten. Es ist echt unglaublich, dass in so einer kleinen Stadt so viele nette Menschen wohnen können, die auch noch auf unserern Ska-Punk pa Suffski abgehen. Von vorne bis hinten ein gleungener Abend. Vor uns haben B.O.B. wieder mit einer Material-Schlacht der Extra-Klasse überzeugt und nach uns konnten Baretta Love auf den Wogen der Begeisterung weiter surfen. Dabei wurden sie tatkräftig von unserem Affenjungen an der Trompete unterstützt. Und damit alle, die nicht da waren auch was von unseren Erfahrungen haben, gibt es hier jetzt zwei einfache Rezepte, die euch sicher durch den Winter bringen werden.

Mexikanische Nudelsuppe (Ay, Ay, Ay – un burro amoroso)

Man nehme eine Portion gekochte Nudeln und gebe diese in einen tiefen Teller. Anschließend den Teller randvoll mit Mexikaner füllen – fertig! Danach ist aber erstmal Siesta auf’m Fussboden angesagt.

Pfeffi-Minz-Tee (Der Klassiker für die kalte Jahreszeit)

Zuerst sollte ein Teebeutel Pfefferminztee mit heißem Wasser zu einem wohlbekömmlichen Heißgetränk kombiniert werden, das in eine handelsübliche Tasse gefüllt wird. Da das Gebräu allerdings noch reichlich nüchtern ist, werden im Anschluss 2-3 doppelte Pfefferminzliköre dazugegeben. Der richtige Pepp kommt dann noch mit 2 Esslöffeln Zucker. Mit so einem “Tee” übersteht man auch den härtesten Winter.

Lass es euch schmecken!

Vorsicht! – Fliegender Koffer

Einige Menschen wissen es vielleicht schon, aber vor ein paar Monaten ist unser Merchandise-Koffer nach einem langen und alkoholreichen Gig entlaufen. Eigentlich ist er davon geflogen, denn im Gegensatz zu Pinguinen können ALLE Merch-Koffer fliegen. Trotz zahlreicher Such-Anzeigen an örtlichen Ampeln und Lampenmasten konnte er bis jetzt nicht wiedergefunden werden und streunt noch alleine durch die große weite Stadt auf der Suche nach einem neuen Heim. Vor wenigen Tagen haben wir jedoch überraschenderweise einen Hinweis auf seinen derzeitigen Aufenthaltsort erhalten. Gerüchteweise wurde er nachts am S-Bahnhof Sonnenallee gesehen, wie er betrunkenen Menschen von hinten ins Genick fliegt, sie damit zu Fall bringt und dann ihre Hosen frisst. Dabei singt er laut “FKK” und übergießt seine Opfer anschließend mit dem billigsten Rum von LIDL, damit ihnen auch niemand die Geschichte vom fliegenden Koffer glaubt. Momentan sind wir dabei mit Expertenteams von “Galileo Mystery” und “Welt der Wunder” eine Taskforce des Übernatürlichen zusammenzustellen, um auf Kofferjagd zu gehen. Neuigkeiten dazu gibt’s wieder hier und wer bis dahin nicht genug von solchen Bullshit-Storys bekommen kann, besucht uns einfach auf einem unserer Konzerte im November. SUFF’n'ROLL!!!

Neues Blut…

Nachdem sich unsere Drummerin zu einer dreimonatigen Rotwein-Transfusion nach Bella Italia verabschiedet hat, mussten wir einen neuen Trinkgenossen für hinter die Schießbude suchen. Gefunden haben wir einen trinkfreudigen Hessen, der alle Tetrapack-Weine mit Jahrgang am Geruch erkennt und außerdem noch nie hinter einem Schlagzeug saß. Wir starten also mit den allerbesten Voraussetzungen ins “Disteln im Beton” und da wir so einen enormen Vertrauensvorschuss der Veranstalter genießen, wurde unsere Spielzeit von mitten in der Nacht auf 16:10 vorverlegt. Nichtsdestotrotz werden wir Weißensee oder Whitelake City erst gehörig ich den Arsch treten und dann leer saufen. Kommt also vorbei und genießt zusammen mit uns und unseren Atzen von PoP, Zugriff, Nordwand uvm. ein feucht-fröhliches Wochenende im vielleicht besten Jugendclub Berlins.

Ich zeige gerne meinen Schalala

Seit Jahren predigen wir auf jedem unserer Konzerte die öffentliche Nacktheit und jetzt nachdem wir beim Resist selber die Hosen runtergelassen haben, finden sich auch endlich willige Nachahmer. Ein junger Mann erkannte, dass Hosen, Unterhosen und auch T-Shirts (sogenannte Brusthosen) nur Unterdrückungsinstrumente der kapitalistischen Bekleidungsindustrie sind und zeigte der ganzen Welt vor dem Alexa seinen Tra-La-La. Damit wurde für uns ein Song Wirklichkeit und aus gut unterrichteten Quellen haben wir erfahren, dass er sich sogar unser Logo auf sein “bestes Stück” tätowiert hatte. Wir sagen “Danke!” und “Weiter So!”, vergesst Occupy und lasst stattdessen die “Hosenpause” zu einer weltweiten Protestbewegung werden.